Podiumsplätze aber auch Frust in Rødekro/Dänemark
Fünfzehn KRV-Athleten aus allen Altersgruppen nahmen den Saisonauftakt in Dänemark zum Anlass für einen Formtest.
Dafür bieten die dänischen Straßenrennen beste Voraussetzungen, Rundkurse mit hohen Distanzen, große Startfelder und immer hohes Tempo.
Unsere KRV-Athletinnen und Athleten waren erfolgreich und durchweg zufrieden. Es gab jedoch auch kritische Stimmen.
Hier eine Auswahl:
Lina Rausch, Damen A:
Das Rennen war, wie immer in Dänemark, gut organisiert. Ich habe mich während des Rennens durchweg gut gefühlt und das Fahren im Feld war sehr angenehm. Vor allem der Berg war schön zu fahren und hat das Rennen abwechslungsreich gemacht. Insgesamt war es eine gute Rennhärte zum Saisonstart.
Sven Eilenstein, H70:

Saisonbeginn mit einem "richtigen" Straßenrennen in Rødekro.
In meinem Rennen (Masters Ü60/Ü70) gingen 14 Radsportler an den Start und kamen auch bis auf wenige zurückgefallene Fahrer gemeinsam auf die Zielgerade. Ausreißversuche wurden immer im Keime erstickt und der "Hundeklemm" war diesmal auch nicht der Scharfrichter. Das Rennen endete mit einem Durchschnitt vom 38 Km/h. Und da ich als einziger Ü70-Fahrer am Start stand, konnte ich den Siegerblumenstrauß in Empfang nehmen. Schön, dass ich im Feld der Ü60 Klasse starten konnte, ansonsten wäre es natürlich eine trostlose Angelegenheit.
Holger Wesselmann aus Sicht unserer Jugendfahrer:

Organisatorisch bleibt das Event leider in sehr schlechter Erinnerung. Nicht allen Sportlern des ersten Startblocks, davon Jonte Liedtke und Anton Reher (beide U17) war es möglich am Rennen teilzunehmen, da die Nummernausgabe verzögert stattfand und der Zeitplan der Rennen nicht verschoben wurde. Sportlich lief es für Willem Dahmen mit einem knappen 4. Platz in der U13 hinter drei deutschen Jungs (Harvesterhuder RV) und vor allen Dänen super.
Lilith Wesselmann konnte in der U15 Pige einen knappen zweiten Platz erreichen und erstmals ein Rennen über 46km Länge in starken Teilnehmerfeld bestreiten.
Bo Wesselmann ist leider mit einem Defekt in Runde 2 ausgestiegen. Bei der U17 war also der Wurm drin.
Erik Greve, Männer C:

Mein zweites Rennen der Saison. Das Team hat heute perfekte Arbeit geleistet: Mit einem starken Leadout wurde ich ideal in den Massensprint geführt.
Der war Sprint hart umkämpft, und am Ende konnte ich einen starken zweiten Platz herausfahren. Ein toller Mannschaftserfolg, auf den wir gemeinsam stolz sein können!
Gregor Hoops, Masters A:
Bei den Masters A startete ich mit meinen vonHacht Teamkollegen und hatte mir für dieses Rennen hauptsächlich Teamwork vorgenommen, da die Jungs mich letzte Woche so stark und aufopferungsvoll unterstützt hatten. Mit dem obligatorischen Vorlauf beim ersten Rennen in der dänischen Saison klappte die Nummernausgabe prima und wir konnten uns sogar unbürokratisch Saisonnummern organisieren.
Das Rennen lief am Anfang genau nach Plan und wir konnten Simon in der Gruppe des Tages platzieren und hinten gut kontrollieren. Leider wurde die Gruppe dann doch nach der letzten Überfahrt über die Hundeklem eingeholt und so versuchte ich spontan mein Glück 4 km vor dem Ziel solo. Auch da hatte das Feld aber etwas gegen und ich wurde 2 km vor dem Ziel wieder eingeholt. Auch das ist manchmal Rennen fahren...
Verantwortlich für die Zusammenstellung:
Jens-Dieter Haushahn, Fotos privat




























